Der Darm: Aufbau, Funktion und Bedeutung für unser Wohlbefinden

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Inhalt:

Der Darm gehört zum Verdauungssystem und übernimmt eine Vielzahl wichtiger Aufgaben. Die Hauptaufgabe ist die Verdauung von Nahrungsmitteln, doch der Darm spielt auch eine übergeordnete Rolle in der Immunabwehr. Ärzte bezeichnen ihn deswegen mitunter als “größtes Immunorgan des menschlichen Körpers”. Im Darm zirkulieren nicht nur unzählige Immunzellen, sondern auch Milliarden von Bakterien. Die Gesamtheit aller Darmbakterien wird als Darmflora bezeichnet. Ist sie gestört, kann dies verschiedene Auswirkungen auf das Wohlbefinden und die Gesundheit haben. Auch werden wichtige Hormone im Darm produziert und das Hohlorgan ist für die Aufnahme und Abgabe von Wasser verantwortlich. Vielleicht haben Sie schon einmal bemerkt, dass vermehrter Stress oder Sorgen zu Verdauungsproblemen führen können. Tatsächlich besteht eine enge Verbindung zwischen dem Gehirn und dem Darm. Leiden wir unter seelischer Anspannung, werden die zahllosen Nerven in der Darmwand aktiviert und es kommt mitunter zu Verdauungsstörungen. Lange anhaltender Stress oder gar Depressionen können sogar zu Erkrankungen der Verdauung führen.1 Bei all den interessanten Fakten zum Darm lohnt nun ein Blick auf die Anatomie des wichtigen Verdauungsorgans:
  • Gesamtlänge: rund acht Meter
  • Aufbau: Hohlorgan mit Schleimhautauskleidung
  • Grobe Gliederung in Dünndarm und Dickdarm
  • Länge Dünndarm: fünf bis sechs Meter (der Rest entfällt auf den Dickdarm)
  • Der Darm erstreckt sich vom Magen bis zum Anus
  • Der Dünndarm gliedert sich in die Abschnitte:
    • Zwölffingerdarm
    • Leerdarm
    • Krummdarm
  • Der Dickdarm gliedert sich in die Abschnitte:
    • Blinddarm
    • Wurmfortsatz
    • Grimmdarm
    • Mastdarm
Erfahren Sie in diesem Artikel mehr über den menschlichen Darm, seine vielfältigen Aufgaben, mögliche Darmprobleme und wie Sie das Organ aktiv unterstützen können.

Die essentiellen Funktionen des Darms für unsere Gesundheit

Wie bereits angedeutet übernimmt der Darm zahlreiche Funktionen, die für unsere Gesundheit unerlässlich sind. Das Hohlorgan ist an einer ganzen Reihen von Körperprozessen beteiligt und spielt eine wichtige Rolle für das Wohlbefinden. Die Aufgaben des Darms auf einen Blick:
  • Verarbeitung und Verdauung von Nahrungsmitteln
  • Aufnahme von Nahrungsbestandteilen (Resorption)
  • Ausscheidung von Stuhl
  • Abwehr von Krankheitserregern und Infektionen (Zentrale des Immunsystems)
  • Hormonproduktion
  • Kommunikation mit dem Gehirn (Darm-Hirn-Achse)
  • Regulation des Flüssigkeitshaushaltes

Natürlich ist die Verdauung die bekannteste Funktion des Darms, aber – wie Sie in den nächsten Abschnitten noch genauer erfahren werden – längst nicht die einzige.

Die signifikante Rolle bei der Verarbeitung von Nahrungsmitteln

Der Darm ist ein wichtiges Verdauungsorgan, doch die Verdauung beginnt bereits im Mund mit der mechanischen Zerkleinerung der Nahrung und der Spaltung von Stärke durch Enzyme (Amylase). Es folgen weitere Verdauungsschritte in der Speiseröhre und dem Magen, ehe der Nahrungsbrei hinter dem Magenpförtner in den Dünndarm übergeht. 

Hier beginnt die Abspaltung von lebenswichtigen Nahrungsbestandteilen aus dem Speisebrei. Unter Zuhilfenahme von Enzymen aus der Bauchspeicheldrüse und Gallenflüssigkeit wird

  • die verbleibende Magensäure neutralisiert
  • Nahrungsfette gespalten 
  • wichtige Nährstoffe aus dem Dünndarm in den Blutkreislauf aufgenommen.

Im Dickdarm erfolgt die weitere Verarbeitung der noch nicht verdauten Nahrungsbestandteile durch die Darmbakterien. Zudem wird dem Nahrungsbrei Wasser entzogen, damit dieser für die Ausscheidung vorbereitet wird. Durch wellenartige Bewegungen (Peristaltik) werden die unverdauten Nahrungsbestandteile zusammen mit Bakterien, Schleim und vereinzelten Schleimhautzellen zum Anus transportiert und als Stuhl ausgeschieden.

Der Darm: Zentrale des Immunsystem

Der Darm gilt völlig zurecht als Zentrale des Immunsystems. Maßgeblich beteiligt ist die Darmflora, die Gesamtheit aller Darmbakterien. Es klingt zunächst paradox: Ausgerechnet Bakterien schützen unseren Organismus vor Angriffen durch Krankheitserreger. Doch es ist tatsächlich so: Die Darmbakterien tragen ganz entscheidend zur Abwehrkraft des Körpers bei, indem sie
  • bestimmte Proteine und komplexe Kohlenhydrate verstoffwechseln,
  • Vitamine synthetisieren,
  • Stoffwechselprodukte herstellen, die für die Kommunikation zwischen Darm- und Immunzellen wichtig sind.

Zudem verhindert die dichte Besiedlung der Darmbakterien, dass sich dort krankmachende Keime ansiedeln.

Im Umkehrschluss kann eine Dysbalance der Darmbakterien Infektionen und Entzündungen, oxidativen Stress sowie eine Insulinresistenz fördern. Eine langfristig gestörte Darmflora kann das Risiko von Typ-2-Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, entzündlichen Darmerkrankungen, Autoimmunerkrankungen und einer Vielzahl von Krebsarten erhöhen. 2

Wie hängen Gehirn und Darm zusammen?

Anatomisch ist es ein weiter Weg vom Gehirn zum Darm. Doch zwischen beiden Organen gibt es umgangssprachlich einen “kurzen Draht”. Viele Nervenfasern führen direkt vom Gehirn in die Schleimhaut des Darms. Und das aus gutem Grund, denn die Kommunikation zwischen beiden Organsystemen ist überaus wichtig. Denken Sie z. B. an die Beispiele Hunger oder Erbrechen. Für beides ist eine direkte Interaktion zwischen Gehirn und Darm notwendig. Aufgrund seiner überaus vielen Nervenfasern und der engen Verbindung zum Gehirn nennt man den Darm auch das Bauchhirn.

Aufbau des Darms: Die Aufgaben seiner verschiedenen Bestandteile

Wie eingangs erwähnt, besteht der Darm aus verschiedenen Abschnitten, von denen jeder seine eigene Aufgabe übernimmt. 

Dünndarm

Darmabschnitt
Aufgaben
Zwölffingerdarm
  • Transport von Bauchspeichel
  • Transport von Gallenflüssigkeit
  • Abwehr von Krankheitserregern
Leerdarm
  • Nährstoffaufnahme
Krummdarm
  • Nährstoffaufnahme durch die Darmzotten
  • Weiterleitung der Nährstoffe in den Blutkreislauf und ins Lymphsystem
  • Rückresportion von Galle und Verdauungssekreten

Dickdarm

Darmabschnitt
Aufgaben
Blinddarm und Wurmfortsatz
  • Abwehr von Krankheitserregern durch Zellen des Lymphsystems
  • Lebensraum für Darmbakterien während einer Darminfektion
Grimmdarm
  • Verdauung noch unverarbeiteter Nahrungsbestandteile durch Darmbakterien
  • Eindickung der Nahrungsreste durch Wasserentzug
Mastdarm (inkl. Anus)
  • Herauslösung letzter Nährstoffe aus dem Speisebrei
  • Speicherung des Stuhls
  • Ausscheidung des Stuhls

Der Dünndarm: Wichtige Rolle beim Nährstofftransport

Der Dünndarm gliedert sich in die folgenden drei Abschnitte:
  • Zwölffingerdarm
  • Leerdarm
  • Krummdarm
In diesen Abschnitten erfolgt insbesondere der Nährstofftransport bzw. die Aufnahme von Nährstoffen in den Organismus. Eine überaus wichtige Aufgabe, immerhin ist die Versorgung mit Nährstoffen der Hauptgrund dafür, dass wir Nahrung zu uns nehmen.

Der Zwölffingerdarm verbindet Magen und Dünndarm

Der Zwölffingerdarm ist gewissermaßen das Bindeglied zwischen Magen und Dünndarm, obwohl er selbst ebenfalls zum Dünndarm gezählt wird. Seine Länge beträgt rund 25 – 30 Zentimeter und er schlingt sich wie ein “S” um den Kopf der Bauchspeicheldrüse. 

Der Zwölffingerdarm übernimmt die folgenden Aufgaben:
  • Aufnahme von Bauchspeichel und Galle
  • Neutralisierung der Magensäure
  • Produktion verschiedener Hormone
  • Zerlegung größerer Lebensmittelbestandteile
  • Abwehr von Krankheitserregern

Was sind die Aufgaben von Leerdarm und Krummdarm?

Der Leerdarm ist der mittlere Abschnitt des Dünndarms und besitzt eine Länge von zwei bis zweieinhalb Metern. Folgende Funktionen sind bekannt:
  • Resorption  von Nährstoffen aus dem Speisebrei
    • Fette
    • Kohlenhydrate
    • Eiweiße
    • Wasser
    • Vitamine
    • Salze
  • Transport der Nährstoffe durch die Darmschleimhaut ins Blut
Obwohl der Leerdarm derart wichtige Aufgaben übernimmt, beschäftigen sich nur wenige Studien mit ihm. 3 Mit einer Länge von rund drei Metern ist der Krummdarm der längste und gleichzeitig letzte Dünndarmabschnitt, bevor der Dickdarm beginnt. Der Krummdarm ist zuständig für:
  • Nährstoffresorption (in geringerem Umfang)
  • Resorption bisher nicht aufgenommener Nährstoffe wie Elektrolyte und Mineralstoffe
  • Aufnahme von Nährstoffen in Blut und Lymphe
  • Vitamin B12 Aufnahme aus der Nahrung
  • Rückresorption der Gallenflüssigkeit (Rücktransport zur Leber über den enterohepatischen Kreislauf)
  • Resorption weiterer Verdauungssekrete

Die Wand des Dünndarms: Relevant für die Funktion der Darm-Hirn-Achse

Die Wand des Dünndarms übernimmt diverse Aufgaben und ist überaus relevant für die Funktion der Darm-Hirn-Achse. Zudem ist sie Produktionsort für diese Hormone:
  • Gastrin: Dieses Hormon wird auch im (namensgebenden) Magen produziert, wo es die Synthese von Magensäure stimuliert. Im Dünndarm regt es die Ausschüttung von Sekreten der Bauchspeicheldrüse an.
  • Cholecystokinin: Auch dieses Hormon fördert die Ausschüttung von Pankreassekret, stimuliert aber zusätzlich auch die Produktion von Galle.
  • Sekretin: Die Verbindung regt die Produktion von Bikarbonat an, das für die Neutralisierung der Magensäure sorgt.
Ebenfalls in der Dünndarmwand werden Hormone produziert, die das Sättigungsgefühl an das Gehirn melden, eine besonders wichtige Aufgabe der Darm-Hirn-Achse.

Der Dickdarm: Verarbeitung nicht verwertbarer Nahrungsbestandteile

Der Dickdarm gliedert sich in die Abschnitte Blinddarm, Wurmfortsatz, Grimmdarm und Mastdarm. Jeder Dickdarmabschnitt übernimmt dabei ganz eigene Aufgaben:
  • Blinddarm: Hier befinden sich viele Zellen des Lymphsystems, weswegen der Blinddarm wichtige Aufgaben in der Immunabwehr übernimmt. Zudem fungiert er als Rückzugsort für nützliche Darmbakterien, die sich während einer Infektion hier “aufhalten” und das Krankheitsgeschehen überleben.
  • Wurmfortsatz: Dieser Teil des Darms wird auch als “Darmtonsille” bezeichnet. Tonsille bedeutet Mandel. Und ähnlich wie in den Mandeln im Rachen befinden sich im Wurmfortsatz zahlreiche Lymphknoten, die für die Immunabwehr verantwortlich sind. Dieser Darmabschnitt ist es auch, der tatsächlich bei einer “Blinddarm-OP” entfernt wird.
  • Grimmdarm: Die Hauptaufgaben liegen in der Rückgewinnung von Wasser und Elektrolyten. Durch den Wasserentzug wird der Nahrungsbrei eingedickt. Auch entstehen die Darmbewegungen hauptsächlich im Grimmdarm.
Mastdarm:  Hier erfolgt ein weiterer Flüssigkeitsentzug und letzte Nährstoffe werden resorbiert. Ansonsten liegt die Aufgabe in der Speicherung von Stuhl.

Magenschmerzen und Verdauungsbeschwerden: Wenn der Darm aus dem Gleichgewicht gerät

Störungen des Darms führen zu teils sehr unangenehmen Darmbeschwerden. Die Ursachen hierfür sind vielfältig und reichen von falscher Ernährung über Infektionen bis hin zu diversen Darmerkrankungen. Wenn der Darm aus dem Gleichgewicht gerät, sind diese Beschwerden besonders häufig zu beobachten:
  • Bauchkrämpfe
  • Durchfall
  • unregelmäßiger Stuhl
  • Verstopfung
  • Blähungen
  • Völlegefühl
  • Magenschmerzen
  • Reizdarm
  • Unterleibskrämpfe
  • Blut im Stuhl
Gelegentliche Darmbeschwerden sind meist harmlos. Halten die Symptome aber länger an, sind sie außerordentlich stark oder beobachten Sie Blut im Stuhl, sollte dies unbedingt von einem Arzt abgeklärt werden.

Darmfreundliche Ernährung: Diese Stoffe tun dem Darm gut

Eine ganz wesentliche Rolle für die Darmgesundheit spielt die Ernährung. Mit einer ausgewogenen Kost steigern Sie Ihr Wohlbefinden und tun Ihrem Darm etwas Gutes. Vitaminhaltige und ballststoffreiche Speisen sind generell sehr gesund und auch für den Darm empfehlenswert. Setzen Sie darüber hinaus vor allem auf diese zwei Gruppen:
  • Präbiotische Lebensmittel zur Unterstützung der Darmkeime
  • Probiotische Nahrungsmittel zum Aufbau der Darmflora

Präbiotische Lebensmittel zur Unterstützung der Darmkeime

Vor allem Ballaststoffe fördern die gesunde Entwicklung der Darmkeime. Präbiotisch heißt in diesem Fall, dass Sie keine Darmbakterien zu sich nehmen, die eingenommenen Speisen aber deren Wachstum fördern. Zu dieser Gruppe gehören u. A.:
  • Vollkornprodukte
  • Haferflocken
  • Linsen
  • Hülsenfrüchte (z. B. Kichererbsen, Kidneybohnen)
  • Obst (v. a. Birnen, Bananen, Äpfel)
  • Gemüse (z. B. Zwiebeln, Artischocken, Spargel)
  • Leinsamen, Chiasamen
  • Nüsse und Kerne

Die wichtigsten natürlichen Probiotika

Probiotische Lebensmittel enthalten lebende Darmbakterien. Zwar gibt es auch spezielle Produkte, die explizit lebende Mikroorganismen enthalten, sogenannte Probiotika, doch enthalten auch verschiedene Nahrungsmittel solche Bakterienkulturen:
  • Naturjoghurt
  • Käse (v. a. Cheddar, Gouda, Mozzarella, Parmesan
  • Kefir
  • saure Gurken
  • Sauerkraut
  • Tempeh
  • Kimchi
  • Apfelessig

Durch ballaststoffreiche Mahlzeiten die Darmaktivität fördern

Ballaststoffreiche Mahlzeiten sind für den Darm überaus wertvoll, fördern sie doch dessen Aktivität und haben günstige Auswirkungen auf die Darmflora. 5,6 Empfohlen wird eine tägliche Ballaststoffzufuhr von 30 bis 40 Gramm. 7 Gute Ballaststoffquellen sind z. B.:
  • Vollkornbrot
  • Bohnen
  • Nüsse
  • ungeschältes Obst
  • Kohl
  • Trockenobst
  • Pilze
Bereits mit einer geringen Anhebung der Zufuhr an Ballaststoffen unterstützen Sie Ihren Darm.

Was tun bei Allergien oder Intoleranzen?

Bestimmte Allergien oder Intoleranzen machen den Verzehr von probiotischen Lebensmitteln evtl. unmöglich. Hierzu seien zwei konkrete Beispiele genannt:
  • Sauerkraut wird von Menschen mit Histaminintoleranz schlecht vertragen
  • Joghurt, Kefir und Käse sind für Personen mit Laktoseintoleranz problematisch
In diesem Fall ist eine Supplementierung mit Probiotika sinnvoll.

Darmprobleme: Herausforderungen für den Darm

Der stressige Alltag, ungesunde Ernährung und Stress: Es gibt viele Faktoren, die unseren Darm aus dem Gleichgewicht bringen können. Wie bereits weiter oben erwähnt, treten dann eine Reihe von typischen Darmbeschwerden auf. Und diese Dinge können den Darm aus dem Gleichgewicht bringen:
  • Einseitige Ernährung oder Diäten
  • Einnahme von Antibiotika
  • Stress oder psychische Probleme
  • starker Alkoholkonsum
  • Lebensmittelallergien oder -Intoleranzen
Weniger bekannt, aber gut untersucht ist die Tatsache, dass auch regelmäßiger Tabakkonsum der Darmflora schadet. 4

Achten Sie auch auf ausreichend Bewegung

Auch mit moderater Bewegung lässt sich die Darmaktivität und somit das Wohlbefinden fördern. 8 Zudem konnten Studien belegen, dass sich körperliche Aktivität auch günstig auf die Zusammensetzung der Darmflora auswirkt. 9 Keineswegs müssen Sie nun aber intensiven Ausdauersport betreiben. Gerade leichte Aktivitäten wie Spazieren gehen, Yoga, Wandern oder Walken sind perfekt geeignet und bringen Ihren Darm im positiven Sinne “auf Touren”.

Kann der Darm durch Fasten unterstützt werden?

Dem Darm hin und wieder eine Pause gönnen: Macht das wirklich Sinn? Die Antwort lautet ja, denn gelegentliches Fasten ist gut für das Verdauungsorgan und verbessert Studien zufolge die Darmgesundheit. 10 Auch intermittierendes Fasten, also stundenweiser Nahrungsverzicht, oder sogenanntes “Dinner Cancelling”, also das Auslassen des Abendessens, wirkt sich positiv auf die Darmflora aus. 11

1 Lee SP, Sung IK, Kim JH, Lee SY, Park HS, Shim CS. The effect of emotional stress and depression on the prevalence of digestive diseases. J Neurogastroenterol Motil. 2015 Mar 30;21(2):273-82. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/25779692/ (abgerufen am: 22.05.2022)

2 Yoo JY, Groer M, Dutra SVO, Sarkar A, McSkimming DI. Gut Microbiota and Immune System Interactions. Microorganisms. 2020 Oct 15;8(10):1587.  https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33076307/ (abgerufen am: 22.05.2022)

3 Lema I, Araújo JR, Rolhion N, Demignot S. Jejunum: The understudied meeting place of dietary lipids and the microbiota. Biochimie. 2020 Nov;178:124-136 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32949677/ (abgerufen am: 22.05.2022)

4 Gui X, Yang Z, Li MD. Effect of Cigarette Smoke on Gut Microbiota: State of Knowledge. Front Physiol. 2021; 12: 673341. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC8245763/ (abgerufen am: 23.05.2022)

5 Cronin P, Joyce SA, O’Toole PW, O’Connor EM. Dietary Fibre Modulates the Gut Microbiota. Nutrients. 2021 May; 13(5): 1655. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC8153313/ (abgerufen am: 23.05.2022)

6 Myhrstad MCW, Tunsjø H, Charnock C, Telle-Hansen VH. Dietary Fiber, Gut Microbiota, and Metabolic Regulation—Current Status in Human Randomized Trials. Nutrients. 2020 Mar; 12(3): 859. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC7146107/ (abgerufen am: 21.05.2022)

7 Ballaststoffe: Gut für Darmflora und Herz. Norddeutscher Rundfunk https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Ballaststoffe-sind-gesund-und-foerdern-Verdauung,ballaststoffe101.html (abgerufen am: 22.05.2022)

8 Kim YS, Song BK, Oh JS, Woo SS. Aerobic exercise improves gastrointestinal motility in psychiatric inpatients. World J Gastroenterol. 2014 Aug 14; 20(30): 10577–10584. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4130869/ (abgerufen am: 22.05.2022)

9 Monda V, Villano I, Messina A, Valenzano A, Esposito T, Moscatelli F, et al. Exercise Modifies the Gut Microbiota with Positive Health Effects. Oxid Med Cell Longev. 2017; 2017: 3831972. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5357536/ (abgerufen am: 23.05.2022)

10 Catterson JH, Khericha M, Dyson MC, Vincent AJ, Callard R, Haveron SM, et al. Short-Term, Intermittent Fasting Induces Long-Lasting Gut Health and TOR-Independent Lifespan Extension. Curr Biol. 2018 Jun 4; 28(11): 1714–1724.e4. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5988561/ (abgerufen am: 22.05.2022)

11 Larrick JW, Mendelsohn AR, Larrick JW. Beneficial Gut Microbiome Remodeled During Intermittent Fasting in Humans. Rejuvenation Res. 2021 Jun;24(3):234-237. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/34039011/ (abgerufen am 23.05.2022)

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